Pura Vida!

Zwischen Atlantik und Pazifik
 

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Blogaenderung!!!

 ---> http://zwischenatlantikundpazifik.tumblr.com  <---

 

Auf Grund der Tatsache, dass ich mehr und mehr unzufrieden geworden bin mit dieser Blogplattform, weil kein Platz vorhanden ist um mehr als ein Foto hochzuladen und die Formatierungen, die ich vorgegeben hatte, nicht uebernommen wurden bei der Veroeffentlichung, habe ich mich dazu entschieden die Plattform zu wechseln.

Die am Anfang genannte Adresse ist die neue, wo jedoch auch alle Beitraege von dieser Seite zu finden sind, nur schoener und mit Fotos

Alle Kommentare gehen dadurch leider "verloren", aber ich hoffe das ist zu verkraften.

Ich freue mich schon auf eure Kommentare oder Fragen dort und hoffe ihr bleibt mir trotzdem treu!

Pura Vida!

1 Kommentar 8.12.14 01:29, kommentieren

Spenden für die Schuhspende

Bisher haben mich ganz tolle und liebe 65€ für den Transport der Schuhe nach Costa Rica erreicht. Das ist etwa ein halbes Paket von 20kg. Da wir für 50-100 Paar Schuhe sicherlich ein Paket, wenn nicht sogar zwei, brauchen werden, würde ich mich total freuen, wenn einfach jeder 1€ spenden würde So muss niemand tiefer in die Tasche greifen, aber ich komme meinen Ziel trotzdem näher. Wer sich nochmal genaueres durchlesen möchte kann dies unter dem Eintrag "Projekt Schuhspende" tun oder mich persönlich anschreiben. Alle die sich angesprochen fühlen, schreiben mir eine kurze Nachricht und bekommen dann die Kontodaten übermittelt. Vielen Dank euch allen

15.11.14 01:27, kommentieren

Mein 25. Geburtstag

Am 1. November bin ich 25 Jahre alt geworden. Und auch wenn es schon etwas her ist, möchte ich noch kurz beschreiben wie dieser für mich war.

Freitag Nachmittag habe ich mich mit Isa in dem kleinen Örtchen Dominical am Strand getroffen. Wir hatten vor gemütlich in meinen Gebmit einem Haufen Guacamolestag reinzufeiern und begannen dazu in einer Bar mit einem riesigen Nachoteller und einem Bier. Unser Plan wurde jedoch gründlich über den Haufen geschmissen. Erstens begann es fürchterlich zu regnen und unsere Regenschirme lagen natürlich sicher verwahrt im Hostel. Zweitens wir lernten den Barkeeper und einen weiteren netten Typbkennen. Drittens fand in dieser Bar an diesem Abend eine Halloween Party mit Konzert statt. Wer hätte gedacht, dass in Costa Rica am Strand eine Halloweenparty stattfindet und alle verkleidet sind außer wir? :p
Naja aus gemütlich und ruhig wurde dann laut und aufregend und wir waren letztendlich gute 8Std. in dieser Bar. Wir hatten einen sehr schönen, lustigen und unerwarteten Abend!
Samstag waren wir Frühstücken und haben uns danach noch zwei Stündchen an den Strand gelegt bevor wir um 13 Uhr den Bus zu mir nach Hause nahmen.
Hier wurde ich schon sehnlichst von Tony, dem dreijährigen Sohn meines Cousins, erwartet, der tierisch aufgeregt war und mir sofort um den Hals fiel um mir "Herzlichen Glückwunsch" zu wünschen, mir sein Bild zu schenken und meinte Schwester zu fragen, ob sie mir jetzt endlich das Geschenk geben könnten, was sie versteckt haben, und den Kuchen essen könnten Von Kuchen und Geschenk wusste ich bisher nicht. Danach entpackte ich sofort das Geburtstags Päckchen, welches Mama und Papa mir geschickt hatten!
Nach kleinen Vorbereitungen gingen wir zu meiner Oma rüber, wo mich eine (Überraschungs-)Grillparty mit Familien und wenigen Freunden erwartete. Sie hatten alles mit einer Girlande und Luftballons geschmückt - richtig schön! Mein Kuchen hat geglitzert, es gab leckeres Fleisch mit einem Haufen Guacamole und ich hatte Geburtstags Ständchen in drei Sprachen. Es war einfach richtig schön!
Sonntag Morgen hab ich dann noch mit meinen Eltern und meiner Schwester geskyped, was das ganze natürlich nur noch schöner gemacht hat, auch wenn es wirklich komisch war sie nicht persönlich zu sehen und drücken zu können.

Alles in allem hatte ich einen Geburtstag wie man ihn sich nicht schöner weit weg von Familie und Freunden vorstellen könnte!

15.11.14 01:17, kommentieren

Beobachtungen

1. Religion: Die Kirche als Institution ist in Costa Rica stark verankert, natürlich überwiegend die katholische. Ich weiß nicht, ob es wirklich mehr Kirchen gibt oder ob das nur meine Wahrnehmung ist, weil ich darauf achte. Unübersehbar ist allerdings, dass deutlich mehr Menschen meinesbUmfelds regelmäßig mehrmals die Woche zur Kirche gehen. In diesem Zusammenhang ist mir allerdings auch eine gewisse Doppelmoral aufgefallen. Wie schon erwähnt ist es übluch regelmäßig in die Kirche zu gehen, ebenso jedem Gottes Segen zu wünschen, wenn manvsich trennt oder sich zu gekreuzigten wenn man entweder eine Kirche passiert oder eine Reise antritt. Auf der anderen Seite ist mir aufgefallen, dass Menschen jeglicher Generation ihren Unmut zu irgendetwas gerne mit "hijo de puta" = "Hurensohn" zum Ausdruck bringen. Ist irgendwie amüsant wenn meine über 80 jährige Omi das sagt :p Außerdem habe ich das Gefühl, dass mir ungewöhnlich viele (junge) unverheiratete Mütter begegnet sind in einem Land, was sagt, dass es so katholisch ist. Und das kann man wohl nicht darauf zurück führen, dass es keine Verhütungsmittel zu kaufen gibt. Kondome sind zwar teuer, aber die Anti-Baby-Pillen kann man zum ungefähr gleichen Preis in Apotheken kaufen. Ein Rezept wird sogar nur beim ersten Mal benötigt. Dabei frasge ich mich schon wie diese Babys gezeugt wurden, denn, dass der Freund bei seiner Freundin übernachtet bzw. die Tür geschlossen wird, wenn er zu Besuch ist, ist undenkbar. Und das nicht nur bei Minderjährigen. Solange man im Haus seiner Eltern lebt ist das eine Frage des Respekts. 2. Unpünktlichkeit der Latinos: halte ich in Costa Rica für ein Gerücht! 3. Familie: Die Familien hier erwecken auf jeden Fall den Eindruck näher beieinander zu stehen. Sowohl emotional in Sinne von Familien Aktivitäten und -Sinn, als auch local. Es ist typisch, dass die Familienmitglieder dicht beieinander wohnen. 4. Verkehr: Ich habe festgestellt, dass es erstaunlich viele Verkehrsschilder gibt im Vergleich zu anderen (südamerikanischen) Ländern. Allerdings werden Verkehrsregeln nicht sehr ernst genommen. Z.B. überholt alle Welt rechts oder links wie es gerade passt, als ich nachfragte, ob es erlaubt sei rechts vorbei zu fahren sagte man mir "eigentlich nicht". Nachtrag: Busfahrten ist, vor allem im Vergleich zu Deutschland, extrem günstig! Eine ca. 15 minütige Fahrt von mir in das Stadtzentrum kostet 325Colones. Das sind umgerechnet keine 0,50€. Für eine Fahrt vom Stadtzentrum nach z.B. San José (ca. 3Std.) werden 3225Colones berechnet, das sind keine 5€. Mehr und mehr ist mir aufgefallen, dass an fast jedem Fahrzeug ein Schildmit der Aufschrift "se vende/zu verkaufen" klebt. 5. Uniformen: Sowohl in der Schule, als auch auf den meisten Arbeitsplätzen ist es üblich eine Uniform zu tragen. Weshalb ich mich schon vor einiger Zeit dazu entschlossen habe mir auch die passende Klamotte schneidern zu lassen, natürlich in Farben meiner Wahl. Wenn man morgens oder nachmittags zur Stoßzeit Bus fährt trägt die Mehrheit der Fahrgäste Uniform. 6. Fußball: Das ganze Land ist (fast außnahmslos) Fußballverrückt! Oder vielleicht ist Sport besessen das bessere Wort. Hoch im Rennen sind Fußball, Tennis, amerikanischer Football und teilweise auch Basketball. Sobald Fußball läuft sieht man nur vereinzelte Menschen auf der Straße, wenn ein Tor fällt kann man es nicht über hören, weil 1. eins langgezogenes " goooooooooooooooooaaaaaaaaaaallllllll......" durch die Fernweh laut Sprecher schallt und 2. von Jubelschreien, Klatschen und Pfeifen begleitet wird. Sehr amüsant zu beobachten Des weiteren ist es für die ticos schwer zu begreifen, dass eine Deutsche, die dieses Jahr Weltmeister geworden ist, sich ungefähr gar nichts aus Fußball macht :p 8. Insekten: sind hier schrecklich! Es sticht oder beißt gefühlt alles und im Gegensatz zu den europäischen Insekten, die mich im wahrsten Sinne des Wortes wenig jucken, tun die hier es um so mehr. Ich reagiere tierisch allergisch auf jeden Stich. Vor allem zu Beginn machte sich das durch oberirdisches Anschwellen, heiß sein und weh tun bemerkbar. Mittlerweile bekomme ich keine "Elefantenfüße" mehr, aber es wird immer doch deutlich mehr dick und juckt wie Schxxxe. Jeder Stich wird dann zu einem leichten blauen Fleck und verschwindet. Das es nicht mehr so schlimm ist liegt evt. daran, dass mich meine Familie dazu "genötigt" hat Antiallergikatabletten zu schlucken, als mein Fuß so angeschwollen war, dass ich gerade noch FliFlops tragen konnte. Naja ich habe ebenfalls eine Allergikasalbe die anscheinend wirkt 7. Sonstiges: Jegliche Leitungen laufen oberirdisch. Fernseher in so gut wie jedem Raum, ebenfalls in Restaurants und Bars. Nachtrag zum Essen : Wenn mit Messer und Gabel gegessen wird, dann wird das Besteck genau andersrum gehalten als wir es in Deutschland üblicherweise tun. Also Gabel rechts und Messer links. Nachtrag! 8. Machismo: Ich muss vorweg nehmen, dass ich mich dahin gehend schon auf weiter gehende Ausmaße eingestellt hatte und froh bin, dass diese Befürchtung nicht bestätigt wurde. Frauen und Männer sind grundsätzlich gleichberechtigt. Wo man bzw. ich jedoch deutlich einen Rollenunterschied festgestellt habe ist im Haushalt. Männer in der Küche, außer zum Essen, ist eine Fehlanzeige. Die komplette Hausarbeit erledigen die Frauen. Zu meinen erschrecken musste ich sogar manchmal feststellen, dass sich noch nicht mals bedank wird, sondern einfach als selbstverständlich angesehen wird. Traurig finde ich das! Allerdings habe ich auch einen Wandel bemerkt. Ein Paradebeispiel ist der Ehemann meiner ältesten Schwester. Wenn sie kocht spült er und er macht auch mit sauber bzw. räumt seine Sachen selbst weg. Das gefällt mir und ich hoffe, dass sich dieser Trend weiter verbreitet So viel erstmal, ich ergänze bei Gelegenheit. Happy drei Monate in Costa Rica Liebe Grüße und Pura vida!

14.11.14 17:46, kommentieren

Projekt Schuhspenden

In meinen letzten Studienjahr habe ich ehrenamtlich im Sprungbrett in Bochum, einer kostenlosen und niederschwelligen Anlaufstelle fuer gefaehrdete oder auf der Strasse lebenden Jugendliche, gearbeitet. Ich habe dort von ganzem Herzen gern gearbeitet und hatte immer Spass, nebenbei habe ich mir Dinge abgeguckt und Kontakte geknuepft. Diese habe ich jetzt vor zu nutzen! In einer Zusammenarbeit mit Frau Dr. G. Hoppe, die im Sprungbrett arbeit und an meiner ehemaligen FH lehrt, besonders zum Thema Strassenkinder in aller Welt, wurde es moeglich einen Kontakt zu einer Firma/einem Gescheaft herzustellen, das 1-2Mal im Jahr Schuhspenden in groesseren Mengen verteilt. Es ist keine Frage, dass es den Kindern (Jungs) im Hogar AMA besser geht als in ihren Herkunftsfamilien. Allerdings fehlt es trotzdem immer mal wieder an Dingen. Viele Luecken koennen durch oertliche Spenden geschlossen werden, aber bei Schuhen war das bisher leider nicht der Fall. Weil die Schuhe daher gekauft werden muessen und man auch hier nicht im Geld schwimmt, tragen die Jungs die eh schon oft schlechten Schuhe bis zum Sanktnimmerleinstag, obwohl sie schon halb auseinander fallen. Frau Hoppe konnte mir durch ihren Kontakt eine Schuhspende zwischen 50-100 Paar Schuhen fuer Anfang des kommenden Jahres zusagen. Das ist wunderbar!!! ALLERDINGS kam sofort auch die Frage auf wie die Versandkosten bezahlt werden koennen. Es ist klar, dass ich diese nicht bezahlen kann und keiner von Frau Hoppe erwarten kann, dass sie darauf sitzen bleibt. Deswegen moechte ich mich hiermit nochmal an jeden einzelnen von euch wenden mir mit 1-2Euro pro Person zu helfen, sodass die erforderliche Summe RuckZuck zusammen kommt Ich wuerde mich ueber eure Unterstuetzung tierisch freuen, weil mir die Kinder hier jetzt schon ans Herz gewachsen sind. Zum organisatorischem, jeder und jede, der oder die sich angesprochen fuehlt schreibt mir bitte eine kurze Nachricht oder einen Kommentar und ich werde daraufhin die Kontodaten herausgeben. ACHTUNG nicht die "alte" Spendenkontoverbindung verwenden, dass Konto existiert nicht mehr! Viele Liebe Gruesse! PS: Leider existiren manche deutsche Buchstaben auf der spanischen Tatstatur nicht

14.10.14 21:03, kommentieren